Salto Vocale mit tollem Erfolg in Wald-Michelbach

Am Sonntag, dem 16.6.2013 hat der gemischte Chor „Salto Vocale“ der Sängervereinigung Germania Elz einen tollen Erfolg bei den Chortagen in Wald-Michelbach gefeiert. Die Sängerinnen und Sänger holten unter der Leitung von Jürgen Faßbender den ersten Preis in der Chorklasse G1 (gemischte Chöre mit mehr als 40 SängerInnen) sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Chorwerkes und den ersten Dirigentenpreis.

Am Sonntag Vormittag gegen 11 Uhr machten sich die Sängerinnen und Sänger von „Salto Vocale“ nach einer kurzen Probe auf den Weg nach Wald-MIchelbach zum Chorfestival. Der gastgebende Verein richtete die Chortage anlässlich seines 140-jährigen Bestehens aus und überzeugte mit perfekter Organisation und sehr guter Bewirtung im großen Festzelt.

Im Odenwald angekommen gab es für den Chor noch ein kurzes Einsingen, ehe man sich auf den Weg zur Rudi-Wünzer-Halle machte, um dort den mit Spannung erwarteten Wettbewerbsauftritt zu absolvieren. „Salto Vocale“ musste als erster Chor in der Klasse G1 auf die Bühne und trug folgende drei Chorwerke vor:

„O Magnum Mysterium“ von Simon Wawer, „Schau, der Wald ist wunderlich“ von John Hoybye sowie „Down to the River to Pray“ in einem Arrangement von Philip Lawson. Die international besetzte Jury mit Preisrichtern aus Norwegen, Finnland, Deutschland und der Schweiz belohnte den gelungenen Auftritt mit 21,0 Punkten für das ersten Stück, das zweite Lied erhielt 21,3 Punkte und mit „Down to the River to Pray“ überzeugte „Salto Vocale“ wohl am meisten, den hier gab es mit 21,8 Punkten die beste Wertung. So konnte sich der Chor über 21,4 Punkte freuen, das bedeutete ein Diplom in Silber, sowie Platz eins in der Klasse der großen gemischten Chöre vor dem „Cantiamo“ Chor der Sängervereinigung Staufenberg, sowie dem „Liederkranz“ Pohl-Göns und dem Gesangverein Bad Camberg. Außerdem erhielten die Elzer den Pokal für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Chorwerks und Chorleiter Jürgen Faßbender durfte den ersten Dirigentenpreis in Empfang nehmen.

Natürlich war die Freude groß bei „Salto Vocale“ und der Elzer „Germania“ und so wurde am Sonntag noch ordentlich gefeiert und vor allem gesungen. Nach der Preisverleihung stimmte der Chor vor dem Festzelt noch einige Lieder an und am Ende durfte die norwegische Jurorin Prof. Maria Gamborg Helbekkmo sogar noch einen Liedwunsch äußern, den die Elzer natürlich gerne erfüllten. So erklang auf ihren Wunsch am Abend noch einmal das Stück „Schau, der Wald ist wunderlich“ von John Hoybye, ehe „Salto Vocale“ wieder in den Bus stieg und sich auf den Heimweg machte, um in Elz im Nassauer Hof den Erfolg mit einem letzten Absacker zu begießen.

Ein großer Dank geht an alle Sängerinnen und Sänger von „Salto Vocale“, die bei Wettbewerb dabei waren und vorher fleißig geprobt haben und vor allem an den Chorleiter Jürgen Faßbender, der mit seiner akribischen Probenarbeit diesen Erfolg erst möglich gemacht hat.

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